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VW Typ 3 Kurzschnauzer 1600

Immer wieder begeisternd, was für tolle Fahrzeuge wir hier so anbieten können!

Dieser seltene Typ 3 wurde im Juli 1968 als einer der allerletzten Kurzschnauzer gebaut und erst im April des folgenden Jahres durch den Zahnarzt Dr. Walter Bolte aus Freiburg erworben und bis zum Dezember 1986 auch sporadisch gefahren! Mit immerhin knapp 30.000 Kilometern übernahm anschließend seine damalige Sprechstundenhilfe/Zahnarzthelferin, Frau Elisabeth Bußhardt am 20. August 1987 den tollen Wagen und fuhr ihn immerhin noch weitere 13 Jahre bis zum Sommer des Jahres 2000! Aus Altersgründen hat man sich dann von dem netten, kleinen Volkswagen getrennt und ihn mit zwischenzeitlich stolzen 50.000 Kilometern auf dem Kilometerzähler an den begnadeten Volkswagen Sammler Chris L. aus der immer noch gleichen Stadt am Kaiserstuhl verkauft! Dieser hat ihn dann noch weitere Neun Jahre gehegt, gepflegt und ab und an sogar gefahren, bis er ihn am 07. August des Jahres 2009 entgültig abmeldete und bis heute in die trockene Garage stellte! 

Hier nun beginnt endlich auch unser Anteil dieser wieder einmal wunderschönen Geschichte!

Da ich selbst, wie das obere Foto sehr eindrucksvoll beweist, schon als Dreikäsehoch stolz wie Bolle vor dem damaligen VW Typ 3 als 1500 S meines Vaters fürs Fotoalbum posierte, habe ich ja ein gewisses Faible für dieses Modell und habe auch wirklich über Jahre hinweg, immer mal wieder sporadisch Ausschau nach solchen Fahrzeugen gehalten! Unzählige Male bin ich mit meiner Frau oder auch allein, durch die Lande gefahren und habe immer wieder festgestellt, dass dieses Modell nicht nur ein großes Rostproblem hat, sondern die Verkäufer dieser Autos, es scheinbar auch nicht so ganz genau mit der Wahrheit nehmen. Aber wir wollen jetzt nicht schon wieder über unsere netten Mitmenschen schimpfen, wir haben es ja nun endlich geschafft. Über eine Verkaufsanonce im Internet bin ich vor Kurzem nun endlich in der Nähe von Donaueschingen an dieses hier beschriebene Auto geraten, relativ schnell reagiert, hatte am nächsten Tag sowieso eine Trecker Auslieferung nur 150 Kilometer entfernt und bin auch gleich hingefahren, Es heißt ja nicht umsonst, der frühe Vogel fängt den Wurm. Der Verkäufer war sehr nett, draußen stockdunkel, das Auto stand im Freien und just in dem Moment, als ich anrollte, fing es an zu regnen. Postum, also die besten Voraussetzungen, um ein altes Auto zu erwerben.

Jetzt hatte ich aber glaub ich, Glück im Unglück, das Auto machte einen guten Eindruck und wir wurden uns auch recht schnell handelseinig. Kunststück, der Preis war bereits am Telefon klar, inzwischen hatten bereits zwanzig andere Interessenten angerufen und den Mann nervös gemacht.........Da hast Du schlechte Karten, von wegen letzte Preis, mein Freund! Egal, es hat doch gepasst. Und wo bitte, finden wir ein solches Auto mit diesen Eckdaten, in solch gutem Zustand und dann auch noch mit fünfzig Tausend Kilometern? Sehen Sie. Und Großbaustellen und Märchenonkels gibt es an jeder Ecke, da muss ich nicht extra 330 Kilometer fahren. Inzwischen haben wir bereits eine neue Batterie besorgt und den ganzen alten Sprit abgelassen. Wenn der Vorbesitzer mir nun noch irgendwann den versprochenen Luftfilter zuschickt, dann werden wir mal versuchen, das gute Stück zu starten. Ich denke mal nicht, das dies ein Problem sein sollte. Mit Probefahrt ist bei der derzeitigen Witterung sowieso etwas schwierig, da eilt das jetzt gar nicht so sehr. Wir kriegen das schon noch hin, vor Weihnachten.

In diesem Sinne, schöne Grüße an den Schwarzwaldbahnhof und alles Gute gewünscht.