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Citroen ID 19 in unberührtem Original Zustand!!!

Erst echte zwei Vorbesitzer und nachgewiesene 58.000 Kilometer!

Der Erstbesitzer, der diese traumhaft schöne "Göttin" im März 1967 beim damaligen Citroen Vertragshändler in Freiburg als Neuwagen kaufte, war kein geringerer, als der Pastor und Domprobst vom Freiburger Münster, Eure Eminenz Otto Kirschbaum höchstselbst!

Bis zum 30. März 1989 blieb das auch so. Dann musste er ihn auf Anraten seines Professors, aus Altersgründen mit immerhin 78 Jahren verkaufen! Zu diesem Zeitpunkt hatte das Auto laut vorliegendem Original Kaufvertrag gerade mal 36.000 Kilometer auf dem runden Buckel! Und eine Beule in der hinteren Beifahrertür. Diese war übrigens auch der ausschlaggebende Grund, warum unser Pastor Kirschbaum sich schlussendlich von seinem Familienheiligtum trennte. Der Wagen geriet glücklicherweise direkt in die Hände eines begnadeten "Citroen" Sammlers, der ihn neben seine beiden Tracion Gangsterlimousinen und dem begehrten Tracion Cabriolet, in die beheizte Garage parkte. Diese Tatsache erklärt auch, warum unsere Göttin in den folgenden dreißig Jahren, nämlich bis heute, nur noch eine Gesamtfahrleistung von nunmehr erst insgesamt 58.000 Kilometer zusammen gebracht hat. Wenn Jemand vier alte Autos als Hobby und immer nur einen Hintern zum drin fahren hat..........Dann kommt halt eben mal nicht mehr zusammen!

Der große und stattliche Wagen ist in einem beispiellos guten Zustand. Das Wort Rost gibt es quasi nicht und außer der hinteren, rechten Tür ist das Auto auch vollkommen nachlackierungsfrei und absolut unberührt. Die Innenausstattung in rotem Samt Velour ist als neuwertig zu verstehen. Keinerlei Abschürfungen, Kratzer oder gar Risse oder Einbohrungen im Armaturenbrett. Louis de Funes´ hätte seine wahre Freude dran gehabt. Nein, ganz im Ernst, man liest ja immer wieder was von TOP Zustand und makellos und solche Sachen, wenn man vergleichbare Fahrzeuge im Internet ansieht. Dann telefoniert man mit den Leuten, fährt teilweise quer durch die Republik und muss dann enttäuscht feststellen, dass es wieder mal ein Schuss in den Ofen war. Leider! Aber die Menschen sind eben so geworden, ändern werden Sie und ich das in diesem Leben sowieso nicht mehr. Also versuchen wir uns und zwar ganz für uns alleine, immer wieder etwas von der breiten Masse abzuheben.

Ich kaufe zum Beispiel immer nur dann ein Auto, wenn das Gesamtpaket passt. Schon lange ist der Preis nicht mehr das wichtigste Kriterium. Der Mensch dahinter muss ebenso passen, wie das Modell, um das es geht. Ich möchte gar nicht die hundertfünfundzwanzigste Pagode kaufen, die im Netz angeboten wir. Oder den neunhundertundelfsten Porsche in besser als ladenneu restauriert. Der kost nämlich dann auch mehr als damals ladenneu und dieser Hase ist glaube ich zumindest, schon lange über die Höhe. Wir haben Autos in unserer Sammlung, die die Leute kennen und damals schon geliebt haben. Weil Sie damit aufgewachsen sind und damit groß geworden sind. Und jeder seine ganz private und eigene Geschichte dazu erzählen kann. Schon hunderte von netten Jugenderlebnissen durfte ich mir von meinen Kunden anhören, als ich sie durch meine heiligen Hallen geführt habe. Jeder von Ihnen konnte sich an den alten Käfer seines Onkels, Vaters oder der Tante aus Frankfurt erinnern und seine Anekdote dazu preisgeben. Zu unserem stattlichen Mercedes 220 SEB Cabriolet allerdings höre ich immer nur: Mein Gott, ist der schön, toll, herrlich, Traumwagen der Mitte 60 iger Jahre! Aber eine wahre Begebenheit hat dazu Niemand. Weil es einfach viel zu wenige davon gab. Jetzt kann man sowohl an das Eine, als auch an das Andere glauben. Ich möchte meiner Linie treu bleiben und immer nur die Fahrzeuge anbieten, mit dehnen ich selbst eine kleine Jugendsünde verbinden kann.

Die hier beschriebene "Göttin" gehört übrigens meinem schwerkranken Vater, der ihn über die ganzen Jahre wie seinen Augapfel behütete und jetzt einfach nicht mehr kann. Mutter bat mich, das Auto mitzunehmen und unter Umständen einen Käufer dafür zu finden, der das Auto ebenso zu schätzen weiß, wie Vater es über die vielen Jahre getan hat. Sie möchte nun auch gerne die Garage freihaben, damit Ihr Alltagsauto nicht nochmal einen Winter auf der Strasse verbringen muss. Wir tun der Mutter den Gefallen, das göttliche Auto hat eine neue Batterie bekommen, er war beim professionellen Fahrzeugaufbereiter zur Lackversiegelung und ich habe mit ihm eine über zweihundert Kilometer lange "Probefahrt" gemacht. Toll! Einfach nur toll. Jetzt bin ich nun wirklich nicht der Spezialist für Citroen Fahrzeuge, aber das unser Auto auch einige recht seltene Extras mitbringt, da bin ich mir doch recht sicher. Eine Anhängekupplung zum Beispiel ist sicherlich ne tolle Sache, wenn man mal die Idee haben sollte, mit dem Auto in den Champingurlaub fahren zu wollen. Radio mit Stereosound war damals ebenfalls ein Extra. Mittelarmlehne in rotem Leder, aufsteckbare Kopfstützen, an alles wurde gedacht. Und die gelben Lichter gehören doch bei einem Franzosen dieser Klasse einfach dazu, oder? Weitere Details kann ich dem ernsthaften Interessenten gerne am Telefon erzählen und Zubehör bzw. Ersatzteile und Spezialwerkzeuge gibt es auch jede Menge zu dem Auto dazu.